Aktuell

 

Der Stotterer

Als erstes Buch bei meinem neuen Verlag Diogenes erscheint im März 2019 der Roman «Der Stotterer», die Geschichte eines Mannes, der mit dem gesprochenen Wort nicht klarkommt und stattdessen das geschriebene einsetzt, um seine Mitmenschen zu manipulieren. Kein erfreulicher Charakter, aber eine Figur, die viel über das Schreiben und seine Wirkungen nachdenkt – und das ist ein Thema, das mir sehr nahegeht. (Offizielle Buchpremiere am 1.April 2019 – kein Scherz! – im Rahmen der L-Reihe im Kaufleuten Zürich.)

 


Gerron auf der Bühne

In der Werkstatt Inselgasse des Theaters Konstanz kommt ab Februar ein interessantes Experiment auf die Bühne: Eine Theaterfassung meines Romans «Gerron». In der Regie von Annette Gleichmann wird die Lebensgeschichte von Kurt Gerron als Figurentheater interpretiert. Vielleicht lässt sich der Schrecken jener Zeit tatsächlich am besten mit Puppen darstellen. Ich bin gespannt!

 


Tagesgespräch

Im «Tagesgespräch» auf Radio SRF geht es jeden Mittag um Gott und die Welt. Über Gott wusste ich nichts zu sagen, also habe ich mit der Moderatorin Barbara Peter über die Welt geplaudert, und wie die im neuen Jahr wohl aussehen könnte. Weil es ja immer noch Leute geben soll, die nicht rund um die Uhr SRF eingeschaltet haben, können Sie die Sendung hier hören:

 

Moesie und Pusik

Da die Dinge, die man eigentlich nicht kann, immer am meisten Spass machen, wage ich ein halsbrecherisches Experiment: Ein Bühnenprogramm zusammen mit meinem Freund, dem Supermusiker und Liedermacher Markus Schönholzer. Wir verbinden Gedichte und Lieder, oder, besser gesagt: Wir bringen sie durcheinander. Darum auch der gemixte Titel «Moesie und Pusik» . Der Inhalt unseres Programms lässt sich am besten so definieren: Markus Schönholzer singt Lieder, und Charles Lewinsky singt leider auch. Wer Lust hat, sich die ungewöhnliche Mischung anzutun, hat die ersten Gelegenheiten am 1. März bei einer Voraufführung für die Buchhandlung am Hottingerplatz (Reservationen über info@buchah.ch) und bei der offiziellen Premiere am 11. März im Theater am Rigiblick (Reservation telefonisch: 044 361 83 38).

 


Alles im Arsch

Ein neues Nagel & Kimche-Buch gibt es doch noch: Eine Neuauflage des «A-Quotienten». Aus diesem höchst wissenschaftlichen Lehrbuch des Arschlochismus-Forschung lässt sich viel Nützliches für das tägliche Leben lernen. Und wen meine Theorien nicht überzeugen, kann sich über die Illustrationen freuen, die mein Lieblingsgrafiker und bester Freund Thomas Di Paolo gestaltet hat.

 


Alles im Arsch II

«Der A-Quotient» ist auch ein Theaterstück. Zusammen mit Judith Stadlin und Michael van Orsouw, mit denen ich schon bei der szenischen Lesung von «Schweizen» grossen Spass hatte, gehe ich damit auf eine kleine Schweizer Tournee. Es wird eine äusserst lehrreiche Veranstaltung, bei der ich als Professor Lewinsky zusammen mit meinen beiden Assistenten dem Publikum die Grundlagen der modernen Arschloch-Forschung vermittle. Wir machen uns schon mal auf den Nobelpreis gefasst.

 


Dreissig Stunden Melnitz

Nein, ich bin nicht heiser, aber anstrengend war es schon. Für den Verlag «hörkultur» habe ich den Roman «Melnitz» als Hörbuch eingesprochen – ungekürzt. In einer Länge von exakt 1834 Minuten und 36 Sekunden. Mit dem Ergebnis (3 CDs im Format mp3) bin ich sehr zufrieden. Wenn Sie also gerade mal eine Woche Zeit haben: Man kann «Melnitz» jetzt auch hören. Und besonders erfreulich: Die Aufnahme steht auf der Longlist für den deutschen Hörbuchpreis.
Hörbeispiel (MP3, 41 MB!)

 


Der russische Wille des Volkes

Mein Roman «Der Wille des Volkes» ist gerade auf Russisch erschienen – aber erwarten Sie nicht, dass ich weiss, wie sich der Titel in dieser Sprache ausspricht. Wie sich russische Leser in die spezifisch schweizerische Atmosphäre des Buches einlesen, kann ich mir nicht so recht vorstellen. Andererseits: Ein Roman über einen alles überwachenden Staat, der sich ins Leben jedes einzelnen Bürgers einmischt, ist für dieses Land vielleicht gar nicht so unpassend.