„Schweizen“
24 Zukünfte
176 Seiten
2013, Verlag Nagel & Kimche


Vom Politiker, der Sonntagsreden hält (was man übrigens die ganze Woche tun kann) bis zum Wissenschaftler, der fremdwortgespickte Analysen produziert, weiß jeder immer ganz genau, was die Zukunft bringen wird. Und irrt sich natürlich jedes Mal. „Das Leben ist das, was passiert, während du damit beschäftigt bist, Pläne für etwas ganz anderes zu machen“, hat John Lennon einmal gesagt.

Der Blick in die Zukunft ist zwar selten aussagekräftig, aber dafür eine ideale Spielwiese für den Satiriker. Zumindest in diesem Punkt irrt Goethe: In der Übertreibung zeigt sich der Meister. Es hat mir großen Spaß gemacht, bei der Beschreibung möglicher eidgenössischer Zukünfte nach Strich und Faden zu übertreiben. Manche Dinge sieht man unter dem Vergrößerungsglas einfach besser. Ich glaube nicht wirklich, dass wir unsere Regierung einmal in einer Sendung à la „Die Schweiz sucht den Superstar“ per Televoting bestimmen werden – aber so unendlich weit davon sind wir schon heute auch nicht entfernt. Und ich bin auch nicht wirklich fest davon überzeugt, dass schon bald ein himmelblauer Kunstschnee erfunden wird, auf dem…

Ach was, lesen Sie das Buch doch selber. Vielleicht machen Ihnen ja die ganz verschiedenen literarischen Formen, in denen die einzelnen Geschichten abgefasst sind, genauso viel Vergnügen wie mir.

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Letzte Aktualisierung: Januar 2013
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