»Melnitz«
Roman
774 Seiten
Verlag Nagel & Kimche, 2006

Es war eine neue – und natürlich sehr angenehme - Erfahrung für mich, mit diesem Familienroman in den Bestsellerlisten aufzutauchen und dort sogar ein Vierteljahr lang den ersten Platz zu besetzen. Ich hätte selber nie erwartet, dass diese Saga einer jüdischen Schweizerfamilie zwischen 1871 und 1945 auf ein so starkes Echo stoßen würde.

Besonders interessant war die Erfahrung, dass viele Schweizer Juden in einzelnen Figuren den einen oder anderen Vorfahren zu erkennen glaubten, und dann immer ganz enttäuscht waren, wenn ich ihnen versichern musste, dass keiner meiner Charaktere ein reales Vorbild habe. (Mit Ausnahme des zum Freidenker mutierten Rabbiners Jakob Stern, der tatsächlich so oder so ähnlich existiert hat.)

„Melnitz“ hat nichts Autobiographisches an sich, wenn man einmal davon absieht, dass die Familiengeschichten aller Schweizer Juden ein bisschen ähnlich verlaufen sind. Meine Vorfahren werden es mir wohl verzeihen, dass sie in diesem Buch nicht persönlich zu Wort kommen.

Sehr viel muss ich hier nicht über das Buch schreiben. Ich zitiere lieber ein paar Kritiken. So überschwänglich dürfte ich mich selber gar nicht äußern…

Übersetzungen:

Italienisch
Schwedisch
Holländisch
Chinesisch
Spanisch
Dänisch
Französisch
Hebräisch
Kroatisch
Türkisch
Englisch

Kritiken
Neue Zürcher Zeitung am Sonntag
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Weltwoche

Leseprobe
»Melnitz«

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Letzte Aktualisierung: Oktober 2007
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