»Gipfelkonferänz«
mit Jacob Stickelberger
Illustrationen von Ruth Lewinsky
Monatsgedichte
79 Seiten
Nagel und Kimche Zürich, 2007
Wenn ein Rechtsanwalt und Chansonnier und ein Bestsellerautor zusammen auf Tournee gehen, dann muss man einiges erklären. Vor allem, wenn sie einen Abend lang Lieder präsentieren wollen und nur einer von beiden singen kann. Was übrigens auch fürs Gitarrespielen gilt.

Angefangen hat das Ganze damit, dass ich den Jacob drängte, doch endlich mal wieder neue Lieder zu schreiben. Worauf der sagte: „Ich schreibe eins, wenn Du auch eins lieferst.“ Und seither, seit mehr als fünf Jahren, treffen wir uns einmal im Monat zum Mittagessen, und jeder muss dem andern einen Liedtext vorlesen. Zum selben vereinbarten Thema, wohlverstanden.

Jedes Lied – das ist das Besondere an diesem Kleinkunst-Duell – existiert also gewissermassen als A- und als B-Seite, in einer stickelbergerischen und einer lewinskyschen Variante. Auf der Bühne wird die eine in bewährter Berner Troubadouren-Manier gesungen, die andere vorgelesen. Manchmal haben sich aus dem gemeinsamen Thema ganz ähnliche Lieder ergeben. Aber eben nur manchmal. Meist haben wir uns vom selben Startpunkt aus in ganz verschiedene Richtungen verlaufen. Und genau das macht den Reiz für den Zuhörer aus.

Und für den Leser, will ich hoffen. Der bekommt zusätzlich noch die wunderschönen Zeichnungen der besten Illustratorin, die ich je geheiratet habe.

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»Gipfelkonferänz«

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Letzte Aktualisierung: Januar 2007
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